BNA-Mitteilung an die Vogelringbezieher für das aktuelle Zuchtjahr

 

 

Es gibt nur noch eine gesetzliche Kennzeichnung nach der Bundesartenschutzverordnung. Der Gesetzgeber hat zwei Stellen für die Ausgabe von Artenschutzringen zugelassen: Den BNA und den ZZF. Nur diese beiden Stellen dürfen Artenschutzringe und Transponder für Tiere, die in der Anlage 6 der Bundesartenschutzverordnung aufgeführt sind, ausgeben.

 

Der BNA empfiehlt allen Haltern und Züchtern von Psittaciden, die nicht in der Anlage 6 der Bundesartenschutz-Verordnung aufgeführt sind, eine freiwillige Kennzeichnung und Buchführung vorzunehmen.

 

Der BNA bietet allen Vogelhaltern über seinen Ringlieferanten www.vogelringe.net individuelle Kennzeichen/Vogelringe für nicht kennzeichnungspflichtige Vogelarten an.

 

Sie können dort Vogelringe mit dem Kürzel Ihres Namens, Jahreszahl und fortlaufender Nummer bestellen.

 

 

Was müssen Vogelhalter nach der Aufhebung der Psittakose-Verordnung beachten?
Es gibt nur noch eine amtliche Beringung nach der Bundesartenschutzverordnung!
  • Artenschutzringe: Betreffen alle Vogelarten, die in der Anlage 6 der Bundesartenschutzverordnung aufgeführt sind (diese finden Sie z. B. in unserem BNA-Artenschutzbuch).

  • Individuelle Kennzeichnung: Vogelringe für alle nicht kennzeichnungspflichtigen Vogelarten, wie Kanarienvögel und Prachtfinken. Diese können zukünftig mit persönlichen Daten, wie z.B. Abkürzung des Namens (Fritz Maier = FM), direkt bei unserem Ringlieferanten www.vogelringe.net bestellt werden.
Die aktuellen Bestellformulare für eine gesetzliche Kennzeichnung nach der Bundesartenschutzverordnung finden Sie als .pdf-Dokumente unter Kennzeichnung - Formulare.

Bitte verwenden Sie ausschließlich aktuelle Bestellformulare.

 

 

Kennzeichnung mit offenen Ringen nach der BArtSch-VO
Die Kennzeichnung mit offenen Ringen für gezüchtete Exemplare von nach Naturschutzbestimmungen kennzeichnungspflichtige Vogelarten (Anlage 6) darf nur vorgenommen werden, wenn dies vorher mit der zuständigen Naturschutzbehörde abgeklärt wurde. Ohne behördliche Genehmigung darf eine Kennzeichnung mit offenen Ringen nicht vorgenommen werden. Für die Verwendung von offenen Ringen ist ausschließlich der Tierhalter verantwortlich. Gleiches gilt im Übrigen für die Kennzeichnung mit Transpondern.

 

Minitransponder ID 162 - eine Verbesserung bei der Papageienkennzeichnung
Wenn von einer geschlossenen Beringung abgesehen werden soll, bedarf dies einer Genehmigung durch die zuständige Naturschutzbehörde. Erst danach kann eine Kennzeichnung mittels Transponder vorgenommen werden.
Der Minitransponder stellt eine deutliche Verbesserung bei der Kennzeichnung und Nachweiserbringung insbesondere bei Papageienvögeln und Reptilien dar. Die Implantation eines Mikrochips sollte nur von einem erfahrenen Tierarzt vorgenommen werden.

 

 

Lieferung und Zahlung
Die Auslieferung der Sendung erfolgt per Rechnung (a) oder per Bankeinzugsverfahren (b).
(a) Der Rechnungsbetrag muss innerhalb von 10 Tagen bezahlt sein. Ist bis dahin keine Zahlung eingegangen, erfolgt eine gebührenpflichtige Mahnung.
(b) Bei Zahlung per Bankeinzug erfolgt die Abbuchung sofort nach Bestelleingang.
Bei öffentlichen Einrichtungen erfolgt der Versand per Einschreiben und Rechnung.
Ringbestellungen, die beim BNA eingegangen sind, werden unverzüglich bearbeitet und ausgeliefert.
Die Auslieferung der Artenschutzringe für das nächste Zuchtjahr erfolgt jeweils am 01.12. eines jeden Jahres.
Eine Nachforschung bezüglich ausgelieferter Briefsendungen ist nur bei der Versendung eines Einschreibens möglich.
Beim Bankeinzugsverfahren erfolgt die Zusendung als Brief und der Ringbezieher haftet bei eventuellem Verlust der Sendung selbst.
Fehlerhafte und nicht sorgfältig ausgefüllte Bestellformulare können nicht bearbeitet werden.

 

Nichtabnahme der Lieferung
Wird die Annahme der Sendung verweigert oder die Sendung nicht abgeholt, erfolgt automatisch eine zweite Zusendung per Nachnahme. Dabei müssen wir eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr und den nochmaligen Versand in Rechnung stellen. Wird die Lieferung wiederum nicht angenommen, wird die Angelegenheit einem Rechtsanwalt übergeben.

 

 

 

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Anschrift:
BNA-Geschäftsstelle, Postfach 1110, 76707 Hambrücken
Telefon: 0 72 55 - 28 00, Fax 0 72 55 - 83 55, E-Mail: gs@bna-ev.de

Bitte geben Sie bei Schriftwechsel Ihre E-Mail-Adresse an, damit wir Sie künftig schnell über aktuelle Themen im Tier- und Artenschutz informieren können.